Kosten

Die Kosten für einen Rechtsanwalt und für einen Gerichtsprozess richten sich grundsätzlich nach dem so genannten Streitwert oder Gegenstandswert. Wie hoch dieser Wert anzusetzen ist, richtet sich danach, wie der Anspruch wertmäßig zu bemessen ist, den Sie geltend machen wollen oder den Sie abwehren wollen.

Handelt es sich dabei um eine Geldforderung, ist die Ermittlung einfach: der Gegenstandswert ist grundsätzlich genau der Geldbetrag.

Handelt es sich jedoch um ein Recht oder einen Anspruch, der sich wertmäßig schwierig ermitteln lässt, zum Beispiel der Wert einer Kündigung, einer Scheidung oder eines Unterlassungsanspruchs, hat die Rechtsprechung zur Ermittlung des Gegenstandswerts bestimmte Regeln aufgestellt.

Ein laufender Unterhaltsanspruch wird beispielsweise mit dem Jahreswert des berechneten Unterhaltes angesetzt. Ein Scheidungsantrag wird von den meisten Gerichten mit dem 3-fachen Familieneinkommen angesetzt.

Es gibt jedoch zahlreiche Besonderheiten und Ausnahmen, die den Gegenstandswert beeinflussen.

Wenn Sie Fragen dazu haben, wie hoch der Gegenstandswert einer Angelegenheit sein könnte oder die Kosten sich berechnen, nehmen Sie zu mir Kontakt auf. Ich berate Sie hier gerne, ohne dass dafür irgendwelche Kosten oder Gebühren anfallen!

Eine erste Orientierung kann Ihnen der Prozesskostenrechner auf der rechten Seite geben. Wenn Sie dort einen Wert eintragen, öffnet sich eine neue Seite, die Sie vorab unverbindlich über mögliche Kosten informiert. Für die Richtigkeit der dort dargestellten Informationen kann ich jedoch keine Haftung übernehmen, da diese Seite von der Roland-Prozessfinanz zur Verfügung gestellt wird.